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Alles neu macht der Herbst

Wie schnell die Zeit vergeht. Da beendet man ein Projekt, fährt in den Urlaub, lässt sich operieren und schon sind die Wochen meines Blog-Sabbats vorbei. Kaum zu glauben.

Hier wohl die interessanteste Information für die meisten meiner Leser:
Nein, ich habe leider nicht mit meinem Manuskript den Wettbewerb gewonnen. Das ist aber nicht weiter tragisch für mich. Der Wettbewerb hat mich unter Druck gesetzt und ich habe bis zum Abgabetermin hart an meinem Roman gearbeitet. Das hätte ich wohl in der kurzen Zeit ohne Ansporn nicht geschafft. Manches Mal braucht man eben eine Herausforderung, um aus dem Quark zu kommen.
Jetzt überarbeite ich das Manuskript noch einmal und das Exposè gleich mit, um es meiner Lieblingsverlegerin vorzustellen. Sollte sie kein Interesse habe, versuche ich es noch bei zwei oder drei anderen Verlagen. Sollte ich dort auch Absagen bekommen, werde ich mich wohl wieder selber um die Veröffentlichung kümmern. Aber bis dahin lasse ich mir noch Bedenkzeit.
Ob ich noch einmal so viel Arbeit und Geld investieren möchte?

Was habe ich sonst noch in meiner Auszeit gemacht?
Ich habe mir überlegt, wie es mit dem Blog weitergehen soll. Ich hatte in einem älteren Beitrag erwähnt, dass ich wieder einen Brotjob nachgehe. Diese Arbeit spannt mich zeitlich sehr ein, was mir momentan aber gut gefällt, denn diese Tätigkeit macht mir auch Spaß – das Wichtigste an einer Arbeit. Ich möchte beiden Tätigkeiten die gleiche Aufmerksamkeit bieten. Daher habe ich die Entscheidung getroffen, meine Blogbeiträge nur noch alle zwei Wochen zu veröffentlichen. Das heißt: Am 10. November gibt es wieder etwas aus meiner Schatztruhe der aussterbenden Worte zu lesen. Ich freue mich schon darauf, weil diese Kategorie sehr gut ankam. Ansonsten nehme ich weiterhin gerne Themenvorschläge an und verbleibe mit herbstlichen Grüßen.