Autoren-Nähkästchen

Der Stand der Dinge

Wer dem Blog schon etwas länger folgt, kann sich sicher noch an die Rubrik Liebes Tagebuch erinnern. Dort habe ich monatlich aus dem Arbeitsleben eines Autors berichtet. Da ich diese Rubrik eingestellt habe, aber doch in regelmäßigen Abständen Fragen dazu erhalte, gibt es hier ein Update in Form eines Interviews.

Schreibst du noch gern?

Auf jeden Fall. Im Moment an mehreren Projekten, was viel Zeit in Anspruch nimmt.

Wann veröffentlichst du wieder etwas?

Das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Ein Manuskript befindet sich in der zweiten Überarbeitung. Während dieses ruht, schreibe ich an einem neuen Manuskript. Dazwischen nehme ich weiterhin an Ausschreibungen und Wettbewerben teil.

Bringen die Ausschreibungen und Wettbewerbe überhaupt was?

Mir persönlich machen sie Spaß und das ist ja nun das Wichtigste an der Schreiberei. Ansonsten finde ich, lernt man auch immer etwas. Außerdem bieten sich durch diese Art des Veröffentlichens einige Möglichkeiten – man knüpft wichtige Kontakte. Hinzu kommt, dass es sich dabei um eine gute Schreibübung handelt. Jedes Wort, welches geschrieben wird, verbessert meine Schreibstatistik.

Verdienst du genug? (Immer gern gefragt)

Ich bin ehrlich. Vom Schreiben allein kann ich leider nicht leben. Ich bin seit einiger Zeit noch in einer anderen Branche tätig. Weil dieser »Zweitjob« auch enorm viel Zeit in Anspruch nimmt, arbeite ich weiterhin fleißig daran, dass ich mir in naher Zukunft nur durchs Schreiben mein Leben finanzieren kann.

Wann und wie viele Stunden schreibst du?

Meine bevorzugte Schreibzeit ist der späte Abend. Wenn überall Ruhe einkehrt und ich langsam müde werde, ist der perfekte Zeitpunkt, um die Phantasie spielen zu lassen und in die Tasten zu hauen. Zur Überarbeitung bietet sich der Vormittag oder Mittag an. Allerdings ist das natürlich auch von meinem anderen Job abhängig. Dazu darf man das Privatleben nicht vergessen. Das heißt im Klartext: Ich habe keine feste Stundenzahl pro Tag. Je nach freier Zeit und der jeweiligen Stimmung entscheide ich, was und in welchem Ausmaß geschrieben wird. Die Freiheit nehme ich mir.

So, das waren die häufigsten Fragen. Man sieht, die Zahnräder drehen sich weiter. Sobald sich etwas Neues ergibt, stelle ich es bei Aktuell ein! Ich freue mich auf weitere Mitteilung und möchte mich an dieser Stelle für das große Interesse an mir und meiner Sache bedanken.