In 80 Tagen um die Welt

Warum lesen wir Romane?

Weil sie uns ferne Welten näher bringen.
Weil ein Teil in uns, sich nach Abenteuern sehnt.
Ganz nach dem Motto:

„Wer Bücher liest, schaut in die Welt und nicht nur bis zum Zaun.“
***Johann Wolfgang von Goethe***

Daher ist es leicht sich vorzustellen, was Jules Verne 1873 mit seinem Meisterwerk In 80 Tagen um die Welt in den Lesern hervorrief – Die pure Reiselust.

Nun stellt sich die Frage: Kann dieser Klassiker die Menschen im Hier und Heute noch faszinieren? In Zeiten von Smartphones, Apps und virtuellen Reality-Games?

Alles muss unverzüglich erfolgen – alles muss schnell vonstattengehen.

Wie stehen da die Chancen für eine Geschichte, in der ein wohlhabender Gentleman Namens Phileas Fogg sich mit seinem treuen Begleiter Passepartout gemeinsam auf die Reise um die Welt, mit äußerst schwerfälligen Transportmitteln, wie beispielsweise einem Elefanten, begibt?

Die Antwort lautet: Unglaublich gut!

Meine Buchauflage aus dem Jahre 1958 fiel noch nicht der Sprach-Modernisierung zum Opfer, sodass ich noch in den Genuss der feinen Wort-Nostalgie abtauchen durfte. Doch auch die neuen Übersetzungen vermitteln dem Leser die Spontanität der Charaktere, die ungewöhnlichen Landschaften, die Begegnungen mit fremden Völkern und die spannende Handlung, hautnah.

Ob Jung oder Alt, wer sich gern auf Zeitreise begeben möchte, fiebert bis zur letzten Seite mit.

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