Der Wandel

Seiten gefüllt mit Seele
Buchstaben offenbaren Geheimnisse
Worte voller verborgener Wahrheiten

Lederner Einband – antiquiert und ausgemustert
Betonte Effekte – angesagt und vermarktbar

Tintengeruch längst verflogen
Gebleichtes Papier eliminiert kratzige Bögen

Sind Inhalte noch von Relevanz?
Ja. Nein.

Was zählt?
Bücher existieren nur, um gelesen zu werden!

Am 23. April ist Welttag des Buches

 

Stellenbeschreibung

Gesucht wird ein Individuum, das folgende Tätigkeitsfelder in einer Person abdeckt:

Marketingchef (für die Marktanalyse)

Creative Director (für die Ideenfindung)

Schriftsteller (für den Prozess des Schreibens)

Human Resources-Mitarbeiter (um die richtigen Mitarbeiter anzuwerben, z.B. für: Lektorat, Coverdesigner)

Webdesigner (für die eigene Webseite)

Verleger (für die Veröffentlichung des Buches)

Buchsatzsetzer (für den Buchdruck)

PR-Manager (um den Schriftsteller ins rechte Licht zu rücken)

Werbetexter (um ansprechende Artikel für das Endprodukt zu schaffen)

Psychologe (für das Hineinversetzen in seine Leser)

Wenn dieses Geschöpf gern auf Schlaf verzichtet, seine sozialen Kontakte gleich null fährt und anstandslos rund um die Uhr arbeiten möchte, dann handelt es sich hierbei um einen Selfpublisher!

Das zu der Frage: »Was macht den ein Selfpublisher?«

Juni 2016

Es gibt einige Fortschritte zu vermelden:

Das Cover für mein Buch ist fertig! Die Grafikerin hat unglaublich tolle Arbeit geleistet. Nach nur sechs Entwürfen entsprach alles meiner Vorstellung. Ich bin so glücklich. Es lohnt sich auf jeden Fall, einen Profi mit an Bord zu holen.

Von dem Cover inspiriert, setzte ich mich erneut an die Ausarbeitung des Klappentextes. Seit Monaten experimentiere ich mit verschiedenen Satzversionen, lege sie beiseite und lasse sie für einige Tage ruhen. Und siehe da – auf einmal formuliert sich die knackige Inhaltsangabe wie von selbst.

Vor einigen Wochen verfasste ich einen Beitrag für einen Literaturwettbewerb zum Thema „Gefangensein“. Nach der angemessenen Reifezeit nahm ich ihn erneut zur Hand und bewertete ihn für zufriedenstellend. Ich bin gespannt, ob er Anklang findet. Im Herbst wird bereits eine Geschichte von mir in einer Anthologie veröffentlicht. Ich kann es kaum erwarten, das Belegexemplar in den Händen zu halten. Sobald das Buch zu kaufen ist, verlinke ich es auf der Homepage.

Und zu guter Letzt: Ich überarbeite weiter mein Manuskript und suche dafür einen geeigneten Lektor. Diese Prozedur entwickelt sich zu einer kniffligen Aufgabe. Lektoren gibt es, wie Sand am Meer, aber den einen Richtigen für meinen Roman zu finden, wird sicher noch Zeit in Anspruch nehmen. Leider ist der Beruf nicht geschützt, sodass sich jeder Lektor nennen darf. Wenn Jemand aus eigener Erfahrung eine Empfehlung aussprechen kann, freue ich mich über Kommentare.