• Aus meiner Feder

    Wellenbrecher Ich bring dich durch den Sturm, Durch Hochs, durch Tiefs. Halte Ausschau nach mir. Ich bin dein blauer Himmel, Ich bin dein Sorgenheil. Pack dein Glück, Halt mich am Schopf. Trink mich leer, Ich füll dich auf. Hab keine Scheu, So steht der Sinn. Ich geh dir nah, Folge meinem Ruf durchs Grau. Horch dem Gurren der Tauben, Und dem Ächzen der Krähen. Der Weg steht dir offen. Ich bin der Sinn.

  • Zum Nachdenken

    Schriftsteller oder Schriftstellerin Das ist hier die Frage – jedenfalls wird mir diese oft gestellt. Doch was macht das für einen Unterschied? Beurteilt man meine Texte nach meinem Geschlecht? Beeinflussen meine körperlichen Eigenschaften meine Werke? Ich schreibe PUNKT Weil ich es kann PUNKT Weil ich es will PUNKT Ich sehe überhaupt keinen Zusammenhang zwischen meinem Geschlechtsorgan und der Qualität meines Schaffens. Ja, ich habe einen Liebesroman geschrieben – wie viele Männer und Frauen vor mir. Und ja, ich schreibe auch spannende Kurzgeschichten, Lyrik, Anekdoten aus dem Leben und momentan einen Gesellschaftsroman. Doch was hat das für eine Bedeutung?