• Allgemein

    Alles neu macht der Herbst Wie schnell die Zeit vergeht. Da beendet man ein Projekt, fährt in den Urlaub, lässt sich operieren und schon sind die Wochen meines Blog-Sabbats vorbei. Kaum zu glauben. Hier wohl die interessanteste Information für die meisten meiner Leser: Nein, ich habe leider nicht mit meinem Manuskript den Wettbewerb gewonnen. Das ist aber nicht weiter tragisch für mich. Der Wettbewerb hat mich unter Druck gesetzt und ich habe bis zum Abgabetermin hart an meinem Roman gearbeitet. Das hätte ich wohl in der kurzen Zeit ohne Ansporn nicht geschafft. Manches Mal braucht man eben eine Herausforderung, um aus dem Quark zu kommen. Jetzt überarbeite ich das Manuskript…

  • Aus meiner Feder

    Ruheort Sonne, weißes Federband in diesigem Blau durch Windböen zerpflückt. Ein Schönheitsmal auf der Erde – die Insel, auf der Mensch und Natur beisammenleben. Einatmen, Ausatmen. Fauna, Flora, Homo sapiens- jeder genießt auf seine Art den Ort der Besinnung. Automatisch – ohne sein Bewusstsein zu bemühen. Einatmen, Ausatmen. Jeder, wie er ist. Jeder, wie er kann. Einfach sein.

  • Allgemein

    Sieben Tage in Schwarz & Weiß Heute lasse ich Bilder sprechen. Sieben Tage zeigen sieben Momente meines Lebens in Schwarz-Weiß. Keine Menschen, keine Erklärungen. Einfach nur sehen. Tag 1 Tag 2 Tag 3 Tag 4 Tag 5 Tag 6 Tag 7  

  • Autoren-Nähkästchen

    Mein persönlicher NaNoWriMo Der National Novel Writing Month findet seit dem Jahr 1999 statt. Es handelt sich hierbei um ein Schreibprojekt, an dem weltweit Autoren teilnehmen. Das Ziel liegt darin, in den 30 Tagen des Novembers einen Roman mit 50.000 Wörtern zu schreiben. Ob dabei die Qualität des Textes unter der Quantität leidet, ist umstritten. Es ist unwahrscheinlich, dass am Ende des Monats eine verlagsfertige Story steht. Darum geht es auch nicht. Viel mehr liegt der Sinn in diesem Wettbewerb darin, seine innere Stimme (den inneren Lektor) zu überlisten und täglich dem Schreib-Schweinehund den Kampf anzusagen. Genau das kann ich momentan sehr gut gebrauchen, da ich zwei kleinere Projekte zum Oktober abgeschlossen habe und nun…

  • Autoren-Nähkästchen

    Die Stimmen in meinem Kopf Im Kindesalter hat sich wohl jeder mit imaginären Freunden unterhalten und gespielt. Wenn ich mich daran zurückerinnere, überkommt mich ein wohliges Gefühl. Das war der Startschuss für meine Figuren, ohne das ich es geahnt hätte. Sie begleiteten mich einfach durchs Leben. Keine Sorge, ich bin nicht verrückt. Doch es gab mir ein gutes Gefühl, wenn meine imaginäre Schwester mit mir Legohäuser baute. Mit ihr fing alles an. Hinzukamen kamen Freunde, weitere Familienangehörige und Personen, denen man auch sonst im realen Leben begegnet, wie beispielsweise die nette Verkäuferin, die einem ein Brötchen kostenlos über die Theke reicht oder der mürrische Kioskbesitzer, der das Geld stets zweimal nachzählt, wenn ein Kind bezahlte.…

  • Das Alphabet der aussterbenden Worte

    B wie Base           o, Bi, Base. Leider kennen nur noch sehr wenige, meist ältere Herrschaften, diesen Ausdruck. Dabei klingt er so sanft und leicht. Doch leider nicht so avantgardistisch, wie das aus dem französischen stammenden Wort “Cousine”. Hinzu kommt, dass Base zu früheren Zeiten ebenfalls für die “Tante” benutzt wurde. So ergaben sich immer wieder Nachfragen bzgl. der Person, die einem gerade vorgestellt wurde. „Das ist meine Base.” „Tante oder Cousine?” Das war wohl das eindeutige Aus für das wunderbare Wort. Wenn man doch so schnell auch seine Verwandten verschwinden lassen könnte 😉

  • Aus meiner Feder

    Der Wandel Seiten gefüllt mit Seele Buchstaben offenbaren Geheimnisse Worte voller verborgener Wahrheiten Lederner Einband – antiquiert und ausgemustert Betonte Effekte – angesagt und vermarktbar Tintengeruch längst verflogen Gebleichtes Papier eliminiert kratzige Bögen Sind Inhalte noch von Relevanz? Ja. Nein. Was zählt? Bücher existieren nur, um gelesen zu werden! Am 23. April ist Welttag des Buches  

  • Zum Nachdenken

    Zeit-Geschenke Dieses Wochenende ist es mal wieder so weit – man beraubt uns einer Stunde. Über den Sinn und die Zweckmäßigkeit der Sommer- und Winterzeit lasse ich mich hier nicht aus, keine Angst. Mir geht es darum klarzustellen, wie wichtig so eine einzelne Stunde in unserem kurzen Dasein ist. „Wir kriegen nicht alles, aber alles zurück.“ Dieser Weisheit entsprechend, verschenke ich nur noch gemeinsame Zeit. Gerade die letzten Tage haben mir gezeigt, dass wir gemeinsame Stunden nicht aufschieben sollten. Das klingt alles sehr theatralisch, ich weiß. Aber es entspricht nun einmal der Wahrheit. Wir bereuen, was wir in unserem Leben ausgelassen haben, was wir immer wieder vertagt haben, wen wir haben warten lassen, wem wir mehr Aufmerksamkeit…

  • Zum Nachdenken

    Geschenke Gutscheine, Gutscheine und noch mehr Gutscheine. Weihnachten steht vor der Tür und es regnet Gutscheine. Warum gibt es mittlerweile für alles Gutscheine? A wie Apotheken-Gutschein B wie Bücher-Gutscheine C wie Computer-Gutscheine D wie Dinner-Gutscheine E wie Erlebnis-Gutscheine F wie Flug-Gutscheine G wie Gartencenter-Gutscheine H wie Hotel-Gutscheine I wie Instrumenten-Gutscheine J wie Jagdzubehör-Gutscheine K wie Kleidungsgutscheine L wie Lebensmittel-Gutscheine M wie Massage-Gutscheine N wie Naturkostladen-Gutscheine O wie Outdoor-Gutscheine P wie Parfümerie-Gutscheine Q wie Queen-Konzert-Gutscheine R wie Reitladen-Gutscheine S wie Spielzeugwaren-Gutscheine T wie Touristik-Gutscheine U wie Unterhaltungselektronik-Gutscheine V wie Versandhaus-Gutscheine W wie Werkzeug-Gutscheine X wie Xenonscheinwerfer-Gutscheine Y wie Yachtfahrtgutscheine Z wie Zeitungsgutscheine Wissen die Menschen nicht mehr, was sich ihr Gegenüber…

  • Zum Nachdenken

    Wegweiser Ich sitze im Auto und warte. Bis zu meinem Termin bleibt mir noch eine halbe Stunde. Draußen herrschen angenehme dreiundzwanzig Grad. Von meinem Platz aus, beobachte ich fünf ältere Menschen. Sie sitzen sonnengeschützt vor ihrem Altenheim unter einem verwitterten Vordach. Keiner von ihnen spricht – Sie vegetieren einfach vor sich hin. Zwei Seniorinnen teilen sich eine unbequem aussehende Plastikbank. Die größere Dame von beiden schaut sich in regelmäßigen Abständen um. Ihr Blick wandert von rechts nach links und wieder zurück. Die Kleinere starrt durchgehend auf ihre Füße. Die ihnen gegenüberstehenden Stühle besetzen ebenfalls zwei Rentnerinnen. Die Frau im geblümten Rock guckt in die Ferne. Geistesabwesend beschäftigt sie ihre Finger…