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Diese Worte finden eine rege Verwendung in Absagen. Als Autor, der regelmäßig an Ausschreibungen und Wettbewerben teilnimmt, bekommt man diesen Satz häufiger zu lesen.

Wie geht man damit um? Nagt das nicht an dem Ego? Wie motiviert man sich, weiterzumachen?

Ich erfinde das Rad nicht neu, wenn ich ehrlich sage, dass man lieber Zusagen empfängt. Aber Absagen gehören zum Beruf “Schriftsteller” genauso dazu wie zum Alltag. Wenn man dort jedes Mal das Handtuch werfen würde, was könnte die Menschheit dann noch erreichen? Jeder Sportler, der seine vorgegebenen Zeiten verfehlt, schmeißt doch nicht direkt seine Karriere hin, oder?

Wer an Wettbewerben teilnimmt, der weiß von Anfang an, worauf er sich einlässt. Entweder der eingereichte Beitrag trifft den Geschmack der Jury – ein Gefühl, wie auf Wolke 7 – oder die Jury sucht etwas anderes.

Hop oder Top. Genau das macht das Hochgefühl bei einer Zusage aus! Dafür muss man in viele saure Äpfel beißen, an sich arbeiten und an sich selber glauben. Am Ende liegt die süße Belohnung in Form eines veröffentlichten Beitrags oder eines unterschriebenen Vertrags auf dem Tisch.

 

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